Ich glaube jeder von euch kennt den Heise Verlag mit seinem Ct‘ Heft und der heise.de Online Ausgabe. Ich schau da regelmässig vorbei, weil sie eines der grössten IT Portale im deutschsprachigem Raum haben.

Nun hat Heise für den Schwester-Verlag eMedia in die Tasten gehauen und Werbung für ein Sonderheft des Retro Gamer Magazin gemacht.

Das Magazin Retro Gamer wirbt auf dem Titel ganz selbstbewusst mit dem Aufdruck „Alt“ und ist nicht trotzdem, sondern wahrscheinlich gerade deswegen so erfolgreich. Seit 2012 erscheint das Magazin bei unserem Schwester-Verlag eMedia rund viermal im Jahr. Wer in den 90ern Magazine wie PC Player gelesen hat, dem wird die Redakteurs-Crew um Jörg Langer und Heinrich Lenhardt sicherlich bekannt sein. Dank ihrer langjährigen Erfahrung und Kontakte reißen Sie in ihren Besprechungen nicht einfach nur den Inhalt der Spieler herunter, sondern ordnen auch deren Bedeutung historisch ein und erzählen Anekdoten von den Entwicklern.

(Artikel Heise: Früher war alles besser: Erstes Sonderheft des Retro Gamer)

Das Ganze tönt ja nicht mal soo schlecht, aber habt ihr mal die Preise angeschaut?

  • Deutschland: 14.95€
  • Österreich: 16.90€
  • Schweiz: 25.80 CHF

Aktueller Euro-Franken Kurs: 1 Euro = 1.0373 Schweizer Franken

14.95€ kostet eigentlich 15.50 CHF – Die Leute dieses raffgierigen Verlages haben aber ein Kurs von 2:1 genommen. Ziemlich frech. Wird Zeit, wenn solchen Verlagen in der Schweiz das Handwerk gelegt wird und ihre Hefte verboten werden !

P.S Selbst die in Österreich werden abgezockt, müssen sie auch mehr bezahlen als die Dütschen…





5 thoughts on “Retro Gamer – Raffgieriger Deutscher Verlag zockt Schweizer ab

  1. Der Heftpreis in Deutschland wurde inzwischen auf 12.90€ reduziert – der Schweizer Preis bleibt bei 25.80 CHF. Jetzt liegt der Umwandlungskurs wirklich bei 2.00, in deinem Beispiel war er noch 1.73. Der effektive Kurs liegt momentan bei 1.10.

    Gleiches gilt fürs Abo: erst 43.80€, aber sobald im Shop als Zustellland die Schweiz ausgewählt wird, ändert sich der Preis auf 80.68€. Man macht sich also nicht einmal mehr die Mühe, die Verdoppelung des Preises mit der Währungsumrechnung ein wenig zu kaschieren.

    Mir tut es wirklich Leid für die Redakteure die bestimmt mit Herzblut an dem Magazin arbeiten, denn ich finde es toll dass es eine solche Zeitschrift gibt, und wäre definitiv in der Zielgruppe und sehr daran interessiert. Aber solch eine grundlose und unverschämte Abzockerei darf einfach nicht unterstützt werden, egal wer schlussendlich dafür verantwortlich ist.

    1. naja schlussendlich hats der konsument in der hand – gibts genug „dumme“ die den überrissenen preis bezahlen – werden sie so weiter machen

      1. Schade ist einfach, dass sie so den Nischenmarkt zu melken versuchen. Denn andere Hefte aus dem gleichen Verlag, z.B. c’t oder iX, haben einen deutlich weniger absurden Umrechnungskurs. Nur bei Nischenheften mit weniger Konkurrenzdruck sahnt man ab.

        Wenigstens die PDF-Version hat einen global einheitlichen Preis. Das überrascht mich schon fast wieder.

        Ich habe mich spasseshalber mal an den Kundendienst des Verlags gewendet. Ihre Begründung ist, dass man noch nicht auf die überraschende und destabilisierende Aufhebung des Euro-Mindestkurses reagieren konnte. Die gut anderthalb Jahre, in welchen der Kurs von 1.20 auf 1.10 gefallen ist, waren also nicht Zeit genug, den Kurs von 2.00 nach unten anzupassen =D

        1. tjo solange soviele firmen die schweizer erziehen im ausland einzukaufen, solange will ich nie ein geheule hören – wie böse die schweizer wirtschaft doch ist 🙂

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