Die SVP hat wie alle anderen Parteien in jedem Dorf ein Ableger, alles schön und gut. Aber was in diesen Sektionen passiert, kommt selten in die nationalen Medien. Nun hats aber die Wiler SVP geschafft schweizweit bekannt zu werden. Es gibt da eine Stadt genannt Wil, als Stadtparlamentarierin sitzt seit 15.3.15 die Sarah Bösch SVP in der Regierung. Und diese SVP Politikerin hat nun ihre 15min Ruhm erhalten.

Vor ein paar Wochen fuhr diese Frau besoffen Auto und wurde dann von der Polizei kontrolliert. Anstatt sich selbst an der Nase zu nehmen, hat sie sich auf ihrer Facebook Seite öffentlich ausgekotzt. Natürlich kam das nicht gut an, wenn eine „Schnapsdrossel“ gegen die Polizei wettert. Ob das ein einzelner Ausrutscher war oder nicht, kann ich nicht sagen. Auf alle Fälle hat ihr der Blick nach der Sache den wenig schmeichelhaften Übername Bier-Bösch gegeben. Auch ihre Partei die SVP hat ihr ins Gewissen geredet. Sie hat sich dann auch bei der Polizei entschuldigt und die Strafe angenommen. Aber kaum wuchs langsam wieder Gras über die Sache wurde nachgedoppelt vom Blick. Und als sie dann wieder im Blick gekommen ist, diesmal in Netzstrümpfen und Minirock, war das Fass voll.

Die Bier Bösch aka Sarah Bösch wurde aus der Partei Fraktion ausgeschlossen.

Update:

Ich hab hier was falsches geschrieben, sie wurde nicht aus der Partei geworfen sondern aus der Fraktion. Und sie ist danach aus der SVP Wil und SVP St.Gallen ausgetreten. ÄXGÜSI

Nun ich weiss nicht was ich davon halten soll. Wie man so hört, ist sie schon in einer anderen Zürcher Sektion ziemlich angeeckt und obwohl sie in Wil erst seit kurzem ist, hat sie sich auch dort schon Feinde gemacht. Der Blick spricht auch von „verschwundenem Geld“ – was ja ziemlich böse Anschuldigungen sind.

svp-wil-sloganAndererseits brüstet sich die SVP Wil ja mit einem speziellen Slogan. Da kann es schon sein, das Netzstrümpfe und Miniröcke bei den Herren der SVP zu „steifen“ Augen geführt hat und die Männer dann dadurch Krach mit den Ehefrauen erhalten haben. Aber andererseits glaube ich das nicht, denn sonst müsste man wie ich auf Twitter schon gesagt habe, folgendes machen:

Auch wenn das eine lustige Aktion wäre, wäre es für die SVP ziemlich peinlich. Zuerst gegen Einwanderungen kämpfen und dann ihre Frauen unter Burkas verstecken…

Mir kommt die Geschichte ein wenig komisch vor. „Steife Augen“ und zu aufreizendes Auftreten (zB ihre Facebookseite) kann doch nicht der Grund sein jemand auszuschliessen. Gut das Facebook Posting ist ziemlich dämlich, aber Fehler machen alle. Selbst der Nudel-Auftritt vom Geri Müller (Grüner Politiker) hat dem Politiker nicht die Partei gekostet und das war genauso schlimm. Natürlich kann es sein das die SVP / Partei hier Angst hat und lieber eine Frau rausschmeisst als sie zu erziehen – immerhin ist alles was nach SVP riecht ein gefundenes Fressen für die Medien.

Wie auch immer ich vermute hier ist noch mehr passiert als man gerade in den Medien lesen kann.

Was ich aber sicher weiss

Die SVP braucht dringend Unterstützung. Und zwar nicht in Form von folgsamen Parteisoldaten sondern von Leuten die ihnen klar sagt, was man in den Social Media Kanäle sagen und tun darf. Es sind jetzt soviele Parteileute über dieses Social Media gestolpert, dass es schon ziemlich tragisch ist.

Ich vermute SVP Mitglieder werden diesen Artikel sicher auch lesen, als gebt ihn euren Sektionspräsidenten weiter. Sagt ihnen, dass ihr eine Schulung braucht und dass man sowas organisieren soll – ihr könnt euch gerne bei mir melden, ich helfe euch da gerne – obwohl ich kein SVP’ler bin (natürlich können sich auch andere Parteien melden).

Nun ich bin gespannt wie es hier weiter geht 😛





One thought on “Die SVP, Netzstrümpfe und Miniröcke

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