Zur Zeit haben die Schreibpraktikanten vom Blick, Tagesanzeiger 20min und den anderen Boulevardblätter alle Hände voll zu tun. Hat es doch ein kleines Dorf gewagt, sich gegen die neuen Asylbewerber zu wehren.

Und zwar gibts in Amden SG gerade einen kleinen Aufstand. Und zwar will der Kanton St.Gallen in diesem kleinen Dorf, hat ca 1600 normale Einwohner, neu 120 Asylanten einquartieren. Das entspricht dem Wert von knapp 10%.

Die Schreibpraktikanten (ich weigere mich das Wort Journalisten zu verwenden), sind nun empört und versuchen gegen dieses Dorf anzugehen. Dabei haben sie völlig den Verstand verloren und fragen provokativ „Herr Gemeindepräsident schämen sie sich für ihr Dorf?

Ich hätte da eine einfache Lösung um das Asylproblem zu lösen. Jede Grosstadt und normale Stadt nimmt 10% ihrer Einwohneranzahl an Flüchtlinge auf. Man beginnt bei den grössten Städten und arbeitet sich herunter. Man kann Flüchtlinge doch nicht in einem Bauerndorf unterbringen, während Zürich verstohnt bleibt – das ist doch total Rassistisch….

Die Lösung für die Schweiz

  • Zürich hat knapp 800’000 Einwohner – also soll das Dorf 80’000 Flüchtlinge aufnehmen
  • Bern hat 123’000 Einwohner also gehören dort 12’300 Flüchtlinge platziert.
  • Basel hat 165’000 Einwohner also gehören dort 16’500 Flüchtlinge platziert
  • St. Gallen hat knapp 80’000 Einwohner also gehören hier in dieses Städtchen jetzt 8’000 Flüchtlinge platziert.
  • Natürlich gehören alle anderen Städte auch auf die Liste

Das wäre doch eine perfekte Lösung um die Asylanten unterzubringen. Immerhin wäre das gerecht und eine gute Sache und ja wir Schweizer müssen auch helfen, Flüchtlinge unter zu bringen. Aber nicht in dem man diese armen Menschen in einem Bauerndorf unterbringt, sondern man sollte sie dort unterbringen, wo die Infrastruktur für grosse Menschenmassen bereit existiert. Ich bin gespannt wie die Schreibpraktikanten reagieren, wenn auf einmal sie im Starbucks 1 Stunde anstehen müssen, weil die Warteschlange so lang ist. Oder wenn die Migros immer leer ist, weil ja diese neuen Menschenmassen auch verpflegt werden wollen. Und da die Asylanten ja nicht arbeiten dürfen, hängen sie den ganzen Tag in der Letten Badi rum – da könnten die Züri Hippster sich anpassen und verschwinden…

So das wäre meine Lösung – anstatt kleine Dörfer zu killen, steckt sie in die Städte – Herr und Frau Schweiz rebelieren da sicher nicht !

P.S Es würde mich übrigens sehr freuen, wenn jemand in meiner Argumentation löcher schiessen würde und mir aufzeigen würde, dass ich falsch liege…

Update 16:00 Uhr

Persönlicher Kommentar:
In Diskussionen die ich in der letzten Stunde geführt habe, ist es tatsächlich die Meinung von vielen, dass es Pflicht in Amden ist die Flüchtlinge aufzunehmen, aber Zürich hat diese Pflicht nicht. Als ich den Wiederspruch umgedreht habe, waren die Diskussionsteilnehmer auf einmal schnell alle weg. Es scheint also wirklich so zu sein, dass alle anderen leiden müssen aber sie selber nicht. Typisch #Gutmenschen

Manchmal liebe ich es einfach zu bloggen und den Leuten den Spiegel vor zu setzen





3 thoughts on “Der Asylwahnsinn – Wie die Schweiz zerstört wird

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