Dieser Blogbeitrag ist von mir geschrieben worden und ist meine persönliche Meinung. Ich habe hier sehr pauschal geschrieben und extra nicht zensiert! Darum wer ein schwaches Herz hat, Feministin oder Genderwahnsinnig ist oder am liebsten politisch korrekte Texte lesen will, sollte ab sofort nicht weiterlesen !!

Ich wurde heute via Twitter bei einen Blogbeitrag von der Esther Niffenegger auf Jobs.ch aufmerksam. Darin beschreibt sie ihre Erfahrung bei der Stellensuche und wie altbacken die HR Leute so sind. Als ich den Beitrag zuerst gelesen habe dachte ich, dass die Frau aus gutem Grund keine Stelle gefunden hat, denn sie schrieb so:

Dem Bewerbungsprozess gegenüber war ich positiv eingestellt, da ich mir meiner Stärken bewusst bin. Ich sammelte in den letzten Jahren schon einiges an Arbeits- und Führungserfahrung, kann einen Masterabschluss in Wirtschaftswissenschaften vorweisen, bin als Offizier in der Schweizer Armee aktiv, habe ein Ehrenamt in einem bekannten Verband inne und bin aktive Netzwerkerin.

Da dachte ich wirklich, dass wenn die Frau mit solch einer Arroganz beim Gespräch auftritt (Ich bin die beste, Die schönste und bin ehrenamtlich unterwegs und Offizier im Militär) sie natürlich keine guten Erfahrungen machen kann. Da wäre ja die Sprichwörtliche „Faust aufs Maul hauen“ noch subtiler.

le ton qui fait la musique

Aber nachdem ich den Text ein paar mal durchgelesen habe, bin ich zum Schluss gekommen, dass sie nicht darum gescheitert ist, sondern weil sie zu Selbstsicher aufgetreten ist und womöglich mehr wusste als der HR / Jobausschreibende selbst weiss und darum von anfang an als Bedrohung wahrgenommen wird (Man könnte ja hier den eigenen Ersatz selbst grosszüchten und so seinen eigenen Job gefährden). Und Selbstsicherheit wird oft als Bedrohung wahrgenommen.

Ich musste da schon ziemlich schmunzeln, denn ich kenne ja beide Seiten ebenfalls genug. Ich muss immer wieder für Auftraggeber Leute suchen, die das was ich angefangen habe, später auch weitergeführen. Und darum weiss ich ja genau, mit was für Bewerbungen man da täglich konfrontiert wird. Ich habe über Kaffeflecken übersähtes Hüslipapier mit krackliger unlesbarer Schrift bis zu perfekt durchgestylter Bewerbung alles schon erlebt.

Papier ist geduldig, das Gespräch ist wichtiger

Wenn man so eine Bewerbung erhält, dann siebt man zuerst mal alles aus was einem nervt (und ja hässliche Menschen fallen schneller aus dem Bewerbungsprozess als hübsche). Meistens wandern dadurch 90% der Bewerbungen bereits in den Müll. Aber leider sind die restlichen 10% alles andere als gute Kandidaten.

Ich persönlich stelle gerne Fachfragen, denn mich interessiert nicht, was andere bisher gemacht haben, sondern ob sie was taugen und das Wissen haben. Aber wenn ich dann jemand sagen höre, dass Social Media eben Soziale Medien sind, dann weiss ich bereits dann – das sie vom ganzen nichts verstehen. Denn in unseren Breitengraden bedeutet „sozial“ eben „gemeinnützig, hilfsbereit, barmherzig“. Und da 90% der Dinge im SoMe eben Hasstiraden und rumgetrolle sind, wäre es eher das Asoziale Medien als die Sozialen Medien. Leider hab ich schon öfters erlebt, dass diese Kandidaten von einer Ausbildung kommen, wo gerade Soziale Medien gepredigt werden und wo es dann heisst, dass man auf Twitter nicht diskutiert und Blogs eben kein Social Media ist usw. Darum will ich vorallem wissen, wie jemand tickt und ob er weiss wie man sich darin bewegt.

Aber oft sieht man unmotivierte Leute die einfach einen 9-17 Uhr Job wollen und dann nach Hause gehen um zu saufen, kiffen und Adam sucht Eva zu schauen. Darum ist eine strenge Auswahl oft ziemlich nötig, und das kann für die Bewerber ziemlich nervtötend sein.

Die Esther Niffenegger sagte auch, dass sie wegem Schwangerschaftsrisiko auch schon abgelehnt wurde. Da musste ich persönlich ziemlich grinsen. Ich habe es jetzt schon mehrmals erlebt, dass KMU junge Frauen angestellt haben, die nach ein paar Monaten sich schwängern liessen und dann durfte das KMU wieder einen Ersatz suchen. Oder dass neue männliche Angstellte nach 2 Monate bereits den ersten Unfall hatten weil sie zu dumm für Fussball sind oder sonst ein Sport betrieben haben, wo man mehr verletzt wird als ihn geniessen kann. Solche MA sind der Horror für jedes KMU.

Junge Frauen und alte Weiber sollte man nicht anstellen

Ich habe mir darum schon längst eine Liste gemacht, von Leuten die ich sicher nicht anstellen würde. Zuerst mal alle junge Frauen im gebährfähigen Alter also so von 18-35, danach kann man eine Frau so 2-3 Jahre brauchen und dann kommt die obligatorische Selbstfindungsphase, wo die Frau ebenfalls untauglich wird, weil sie auf dem Eso/Yoga/Selbstfindungstripp ist – diese Phase dauert so bis ca 60 Jahre und danach naja kann man sie für leichte Arbeit brauchen aber nicht mehr für die schnelllebige Berufswelt. Und Männer sind eh von 18-35 im Militär und durch ihre Hobbys oft Krank oder im Unfall-Urlaub. Danach kommt dann die Scheidung und wo der Mann dem Alkohol verfällt und dann in die Midlife-Crisis rutscht und wo dann der neue Töff oder die 18 Jährige Freundin wichtiger ist, als der Job. Und so ab 40 sorry sind die Männer einfach zu teuer und wollen so ein Lohn, dass man sich jeden Monat ein neuen Maserati kaufen könnte.

Kurz gesagt, man hat immer Probleme.

Stellen besetzen, ist immer doof

Man sieht sehr schön, MA sind immer eine Gefahr für ein Unternehmen. Ich rede hier übrigens von KMU die so max 10 Leute sind, Grossfirmen ist das wurscht, sie können unproduktive Leute auch durchfüttern, da stören solche Leute nicht.

Ich persönlich arbeite am liebsten mit Leuten zusammen, die entweder in einer Führungsposition sind (denen das Unternehmen gehört) oder Selbständigen. Denn diese Leute wissen selbst genau, was wirkliche Arbeit ist und nicht nur wie man von einer Excel Tabelle Daten in die nächste Tabelle kopiert…

Der HR Job ist kein einfacher Job

So sieht man der HR Job ist kein einfacher, man muss vieles berücksichtigen und man hat von 10 Bewerber vielleicht 0,5 gute. Darum drehen die HR Leute gerne an der Jobbeschreibung, bis sie von 1 Bewerber 1 Kandidat haben… Ich habe bei Chefblogger mal ein paar Jobbeschreibungen herausgesucht. 2 Davon waren zum Beispiel: „Mediamatiker, mit Interesse an Computer“ oder „Webdesigner mit IT Kenntnisse, speziell auch im Bereich neue Medien“. Die restlichen Beispiele findet man hier. Also auf der einen Seite hat man die HR Leute die wirklich kämpfen müssen um gute Leute zu finden, und auf der anderen Seite hat man Bewerber die motiviert sind aber durch diese HR Spielchen ziemlich schnell demotiviert werden.

Im besten Fall, kann eine Bewerbung 30min dauern und man hat den Job. Ich wurde mal von einem Grosskonzern angesprochen, ob ich Interesse an einer Aufgabe habe, ich hab den Job nach einer Exekutionsrunde (3 Fragesteller und ich alleine) bekommen und hab dann knapp 2 Jahre dort verbracht.

Ich persönlich müsste seit 1 Jahr jemand anstellen, aber ehrlichgesagt ich habe Schiss davor – wieder in die Scheisse zu greifen. Darum arbeite ich jetzt lieber mit hartarbeitenden Freelancer zusammen und umgehe den Mist. Aber das ist nicht für alles DIE Lösung.

Fazit

Der perfekte neue Mitarbeiter ist zwischen 16 und 19, hat 12 Jahre praktische Joberfahrung, 4-5 abgeschlossene Studiumtitel, arbeitet von 6 Uhr morgens bis 3 Uhr nachts und kostet zwischen 1 und 3 Franken pro Monat.





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