Ich weiss nicht wieviele meiner Leser regelmässig Zeitungen lesen oder sich durchs TV berieseln lassen, aber wer einigermassen mit klarem Kopf durch die Welt geht, sieht öfters dass die Schweizer ein Volk der Jammeris sind. In diesem Jahr ist mir besonders die Gastro und Hotelierszene als Oberjammeris aufgefallen.

Anfangs Jahr hat ja die Schweizer Nationalbank ihr selbstmörderisches Treiben eingestellt und dadurch den langerwarteten Franken-Euro Schock ausgelöst. Da haben alle gejammert, dass wir jetzt dann bald eine Arbeitslosenquote von 80% haben werden und alle verhungern müssen. Ich habe ja daraufhin auch so eine superrecherchierte Story herausgebracht, wo ich gezeigt habe, dass schon viele Menschen direkt am Euro-Franken-Schock gestorben sind (Tausende Menschen dank dem Franken-Schock bereits gestorben).

Nach dem das Gejammere über den Euro-Franken-Schock abgeklungen ist, haben die Gastronomen und Hoteliers wieder gejammert und zwar, dass jetzt zuwenige Touristen die Schweiz besuchen. Angeblich sollen 2/3 der Betten leer sein und viele Hoteliers und Gastronomen vorm dem Nichts stehen. Ich habe mich da natürlich schon gewundert, dass schon wieder gejammert wird und habe aber auch gefragt: Tourismusbranche, Gastrobranche wo bleiben eure Innovationen?.

Jetzt sind auch da schon wieder ein paar Monate ins Land gezogen und geändert hat sich nichts. Hoteliers und Gastronomen jammern munter weiter. Und zwar jammern sie jetzt, dass sie zuviele Touristen haben und darum wieder ganz andere Probleme haben. Zum Beispiel hat man vor ein paar Tagen gejammert, dass die Chinesen sich angeblich daneben benehmen (Blick Artikel: Gemeindepräsident schlägt Alarm «Die Situation ist untragbar» und heute jammert die Rigibahn rum

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Mein Tipp an die Dauerjammeris

Wenn euch die Touristen so ankotzen, dann hört auf mit eurem Restaurant, Hotel oder was auch immer. Wechselt einfach den Job – das ist DIE Lösung. Ich als jemand der nicht in diesem Bereich arbeitet, kotzt diese Dauergejammere einfach an. Die Welt ist nicht mehr gleichförmig, sondern hat viele Zacken nach oben und nach unten. Und heute muss sich jeder schnell an neue Situationen anpassen. Wenn ihr überfordert seid, dann geht und hört auf.

Ich kenne viele Gastronomen und Hoteliers die setzen ihr Herzblut für ihre Gäste und ihr Hotel ein. Sie versuchen immer wieder Neues – manchmal klappts, manchmal nicht – aber sie geben nie auf und gewinnen so ihre Gäste und vorallem sie jammern nicht.

Aber jedesmal wenn man wieder lesen kann, dass die Jammerszene wieder aktiv ist, suchen die Touristen ein Ort wo sie willkommen sind und da die Konkurrenzorte nur 1 Klick entfernt sind – buchen sie dann halt ihre Ferien in Italien, Österreich oder wo auch immer – aber sicher nicht in der dauerjammernden Schweiz! Dann seid ihr selberschuld an eurer Misere!





One thought on “Liebe Schweizer Gastronomen und Hoteliers was seid ihr für Jammerlappen!

  1. Das siehst du absolut richtig. Nicht selten ist es garn nicht einfach, in Schweizer Hotels einen vernünftigen WiFi Zugang zu kriegen, wenn es denn überhaupt hat. Überhaupt, online Marketing wird erst seit kurzem und wenn dann von Tourismusvereinen betrieben. Und wenn ich als Kunde bei einer Direktbuchung mehr bezahlen muss als wie wenn ich über ein Poral wie booking.com gehe, ist das ja noch das Eine.. aber wenn man dann das Gejammer über die Macht der Buchungsportale hört, dann buche ich doch lieber im nahen Schwarzwald, dem scönen Tirol oder im günstigen Balkan ein Zimmerchen.

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