Seit vielen Jahren höre ich immer wieder von diesen Events, die das Internet Briefing und somit Reto Hartinger durchführt. Bisher war ich aber noch NIE an so einem Event des Internet Briefings. Als ich dann hörte, dass die Leute da ihr 10 Jähriges bestehen feiern und ein Future Summit durchführen wollen und ich noch ne Einladung vom Reto erhalten habe, konnte ich fast nicht mehr nein sagen. Also habe ich mal wieder den Tag für eines meiner Züri Abenteuer reserviert und mit Termine gefüllt und bin am letzten Mittwoch dann Zürich gepilgert.

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Zu einer absolut unchristlichen und pervers frühen Uhrzeit war ich also, morgens um halb 8, bereits in Zürich und durfte die neue Anzeigetafel der SBB bewundern. Jetzt weiss ich warum die die Kult-Tafel abmontiert und mit einer hässlichen Digitalanzeige ersetzt haben – die SBB braucht neue Werbeeinnahmen darum wird jetzt 1/4 der Tafel mit dummer Werbung zugepflastert….

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Ich habe dann den Veranstaltungsort relativ schnell gefunden und sah ziemlich schnell dass der Event gut besucht war. Interessant war, dass ich ein paar Leute doch gekannt habe, aber die Meisten davon noch NIE gesehen habe. Ich finde das Erwähnenswert, denn normalerweise sind immer die gleichen Leute an solchen Events an zu treffen. Das war natürlich sehr positiv. Nach einer Einleitung von Reto, gings sehr schnell los mit den Referaten.

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Der 1. Vortrag wurde von Daniel Niklaus gehalten. Bei seinem Vortrag gings darum, wie man heute schon sagen kann – was morgen so eintrifft.

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Daniel hat sogar sein Vortrag in einem Video verarbeitet – so könnt ihr auch hören was er so denkt. Ich fand den Vortrag wirklich sehr spannend und informativ. Aber schaut am besten selbst mal rein.

Danach konnte man kurz Fragen stellen

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Danach ging es mit den Referaten von Patrick Stähler und Joachim Hagger weiter. Dabei gings um ein Buch des amerikanischen Ökonomen Jeremy Rifkin über Null-Grenzkosten- Gesellschaft. Ich will euch hier nicht langweilen, aber der Inhalt des Vortrags war so langweilig wie der Titel des Vortrags bereits vermuten lässt. Ich habe aber durchgehalten und bin nicht davongelaufen.

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Wie immer gabs zwischen den Vorträge eine kleine Pause wo man frische Luft schnappen konnte. Nach diesem langweiligen Vortrag habe ich dann diese Bar versteckt gefunden und ich hab mir schwer überlegt diese zu plündern.

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Leider hab ich ja den Nachmittag mit anderen Züri-Termine vollgestopft und darum muss ich aufs saufen verzichten… ich war da wirklich ein wenig traurig 🙂

Wenigstens war der nächste Vortrag von Pierangelo Gröning dann wieder sehr spannend. In diesem Vortrag gings dann um die Nanotechnologie und was man heute bereits alles damit machen kann und was wohl in Zukunft noch alles möglich ist. Wusstet ihr dass wenn man alle Nanopartikel zusammen nimmt die es heute gibt, man ein paar wenige Kilo zusammen bekommt? Ziemlich beeindruckend wenn man das so hört.

Der nächste Votrag wurde von Dr. Ph. Gianni Soldati gehalten und da ging es darum, dass der Mensch sicher irgendwann mal 1000e von Jahren leben könnte. Das einzige was uns heute schon davon abhält sind die blöden Krankheiten die entstehen. Das war auch ein sehr spannender Einblick in die Welt der Gene und der Gesundheit.

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Hier sieht man ein Bild wo die Todesursachen 2012 und 1900 miteinander vergleichen werden.

Während dem gesamten Event ging auch einer durch den Saal und hat Fotos geschossen und wie ihr euch denken könnt, auch der kleine dicke Schreiberling von diesem Blog hats mehrmals erwischt. Jetzt habe ich wenigstens ein paar neue Fotos zum hassen 🙂 Hier sind noch die anderen Fotos

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Fazit

Nun dieser Event fand ich sehr gut organisiert, auch die Vorträge waren zum Teil genial und zum Teil wirklich zum einschlafen äh saufen. Ich habe aber bis fast zum schluss durchgehalten und als dann anderen zum essen und saufen runter gingen, bin ich gegangen und habe meine anderen Zürcher-Termine durchgestanden 🙂

Mein Eventbesuch war also eine durchaus positive Sache – nur wars im Saal wirklich sehr stickig – muss wohl das nächste mal meine SchuMa mitnehmen oder ein o2 Tanker. Aber jetzt muss ich doch noch was erwähnen, mir hat ein offizieller Hash-Tag gefehlt. Ich habe nämlich hin und wieder was vom Event getwittert und da hätte ich sowas brauchen können. Auch fand ichs sehr peinlich wenn man über die Zukunft redet und nicht mal Twittert 🙂 So wars nicht verwunderlich, dass ich einer von ein paar wenigen war, der was getwittert haben…. Alte Männer haben wohl Angst vor neuen Technologien 🙂

Danke fürs Organisieren und ich denke es dauert nicht wieder 10 Jahre bis ich bei so einem Event auftauche.





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