Ein Schweizer Ehepaar – sie gehbehindert – er Versicherungstyp – stehen heute in 20min und klagen, dass man ihnen ihre Tochter weggenommen hätte weil sie behindert ist und sie ihr Kind nicht in die Kita geben wollen wie man es von ihnen verlangt.

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Ich finde es noch interessant – ich wusste gar nicht, dass es Pflicht ist in der Schweiz das Kind in einer Kita abzuschieben – dachte bisher das sei jeder Familie selbst überlassen ob sie so eine Fremdbetreuung will – aber anscheinend habe ich mich da wohl geirrt.

Was mich aber wirklich stutzig macht ist, dass keine staatliche Stelle helfen will. Aber ich vermute dahinter steckt mal wieder Behörden Logik – denn wäre die Familie Ausländer würde man nie so was machen sondern würde ihnen alles Geld der Welt nachwerfen. Aber da es ja nur nette Schweizer sind, passiert nichts – die werden schon die Faust im Sack machen und ruhe geben – irgendwann…

Zum Vergleichen das gesamte Asylwesen kostete die Schweiz im Jahr 1,43 Milliarden Franken (2013) also waren es 2014 etwa 1’600’000’000 und gestellt wurden 23’800 Asylanträge im Jahr 2014 – das ergibt summa summarum etwa 67’226 CHF pro Asylentscheid im Jahr. Ich denke damit könnte man einer Familie wirklich helfen und mit diesem Geld gibts auch eine Haushaltshilfe…

Hier wird aber anscheinend mit einer Schweizerin mal wieder Behörden-Ping-Pong gespielt

Kalte Welt

Was mich aber wirklich erschreckt sind die Kommentare bei dieser Seite. 90% der Kommentarschreiber sagen da Dinge wie „Sie soll ihr Kind in eine Kita geben“ – „Sie ist behindert also soll sie nicht so Ansprüche stellen“ „selber schuld“ usw. Anscheinend dürfen in der Schweiz nur extrem reiche Leute Kinder haben und Arme Leute sollen ja nur in der Fabrik arbeiten und dann das Maul halten… Und Behinderte sollen schon gar keine Goofen auf die Welt stellen…

Tjo mal wieder ein gutes Beispiel warum Social Media nicht nur etwas gutes ist – sondern auch oft das Primitive im Menschen zum vorschein bringt.

Naja ich bin direkt froh das ich keine Kinder habe…





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