Wenn man einen Blogbeitrag schreibt, muss man nicht nur eine Text- oder Themenidee haben, sondern man muss auch wissen wie man es schreibt und auch wie man den Beitrag dann verkauft. Also man muss nicht nur gut und flüssig schreiben, so dass es der Leser versteht – nein man muss auch so schreiben, dass der Leser neugierig ist. Heute ist es darum modern dafür den Titel zu verwenden.

Eine extreme Form des Verkaufens via Titel nennt man Clickbait – da macht man die Leser geil auf mehr – damit er auf den Titel klickt und den Beitrag lesen wird.

Ich selbst bin lieber der Blogger der im Text ein wenig härter, provokanter schreibt und dafür nicht wirklich oft Clickbait Titel verwendet. Aber manchmal kann ich mich halt auch nicht beherrschen und dann schreib ich auch mal ein böser Titelbeitrag.

So habe ich dann im November 2015 ein Beitrag mit dem Titel „Achtung hier gibts unzensierte nackte Brüste Titten Hupen“ geschrieben. Wer den Titel so sieht, denkt dabei schnell mal an ein Pornobeitrag der versaut sein muss. Aber in Wahrheit ist der Beitrag total harmlos, denn es gibt da keine Nackte Haut zu bewundern, sondern es geht um die Zensuritis von Jahrhundertalter Kunst – die Facebook, TV usw zur Zeit betreiben.

Heute musste ich dann wirklich lachen, als ich meine interne Blogstatistik angeschaut habe, da habe ich nämlich gesehen, dass heute Morgen jemand aus Deutschland auf diesem Blog war und dafür die Bildersuche bei Google verwendet hat, mit diesem Keywort „nackte frauen mit übermässigen Titten“ – da ich ja kein Pornoblog führe, wollte ich natürlich sofort schauen wohin denn Google die Leute mit diesem Keywort führt.

Und ratet mal wohin? Genau

google-titten-keywort

Auf dem 2. Platz ist mein Bild vom Beitrag über die Kunst 🙂

Fazit

Hier seht man gut, dass man auch mit den Lesern spielen kann und sie so abholen kann. Natürlich muss man sich entscheiden ob solche Leser sinnvoll sind. Ich will mir gar nicht vorstellen wie enttäuscht dieser Google Sucher war, als er keine nackten Frauen da gesehen hat, sondern Kunst





One thought on “Versaute Keywörter funktionieren halt doch

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