Am Donnerstag hatte ich eigentlich grosse Lust auf eine Brotwoorscht (ohne Senf dafür mit einem Handdrülete Bürli) und so ging ich während des Abendverkaufs auf die Suche nach Einer. Leider hatten alle guten Bratwurst-Stände geschlossen und so stand ich also hungrig in der Innenstadt von St.Gallen. Da ich keine Lust aufs verhungern hatte, habe ich mir überlegt wo ich jetzt was essbares her bekomme. Ich habe mich dann an den neuen Subway hier in St.Gallen erinnert und so habe ich mich entschieden, dass ich mir so ein Sandwich besorgen könnte und ein Testessen machen könnte…

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Also ging ich zum Subway hin und als aller Erstes ist mir aufgefallen wie leer der Laden doch war. Ich kenne Subways in Zürich und Bern und Winti, aber da habe ich noch nie so einen leeren Laden gesehen. Jänu, sagte ich mir – dann muss ich auch weniger anstehen – und so wars dann auch. Ich konnte ziemlich schnell mein Verklemmtes bestellen.

Ich habe mich für ein Roastbeef Sandwich entschieden und dass dann auch so bestellt.

Leider hatten die Leute die mich bedient haben, sehr schlechte Deutschkenntnisse und so haben sie mir zuerst mal ein Chicken Fajita zubereiten wollen und ich musste mich mehr als 3x wiederholen bis der Typ es verstanden hat. Das hat mich leicht säuerlich gemacht, und dann bei der Salatauswahl wollte man mir angeben, dass nur 2 erlaubt sind und nicht meine Standard 4 (Salat, Tomate, Peperoni und Zwiebeln) und bei der Saucenauswahl hab ich Cocktailsauce, Essig, Öl bestellt und da wollten die schon diskutieren dass nur 1 Sauce erlaubt ist… Dass sie dann noch Pfeffer und Salz nicht darüber gestreut haben, hat mich dann nicht wirklich überrascht. Hier hat man wohl versucht Arbeit zu sparen und dem dummen Ostschweizer einen Scheiss zu erzählen – nur Pech das ich halt den Subway kenne…

Nachdem ich den extrem hohen Preis noch bezahlt habe, bin ich mit einem ziemlich negativen Gefühl aus dem Laden gegangen.

Als ich dann zuhause angekommen bin, habe ich das Sandwich ausgepackt und kurz ein paar Min in den Backofen gelegt damit es weniger schlabbrig und wieder heiss wird.
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Als ich dann ins Sandwich gebissen habe, habe ich schnell gemerkt, dass die Sauce nicht so wie in Zürich, Winterthur oder Bern eine langweilige Cocktailsauce war, sondern ziemlich scharf gewürzt. Ich weiss nicht, ob die mir auch noch die falsche Sauce drauf gepackt haben- oder ob die Cocktailsauce wirklich neu so feurig sind. Aber da ich gerne scharf esse, hats mich nicht wirklich gestört – es hat nur zum gesamt Bild gepasst.

Mein Fazit

Das Positive:

  • Mir ist wirklich aufgefallen, dass der Subway in St.Gallen absolut sauber war. Bei den meisten Subways in Zürich, Winterthur oder Bern ist alles speckig und grussig und dreckig, so dass ich immer Angst habe mir hier eine Lebensmittelvergiftung einzufangen #MEGAIGITT. Aber St.Gallen war nichts speckig sondern sauber… Das ist wirklich positiv.
  • Das Sandwich war auch ganz ok, zuhause wars zwar schon ein wenig schlabbrig – aber nachdem das Sandwich die Bekanntschaft mit meinem Backofen gemacht hat, wars danach wieder gut und heiss. Aber hier kann man Subway keine Schuld geben.
  • Der Laden war leer und man musste so nicht anstehen.

Das Negative:

  • Also wenn ein Angestellter direkt was mit der Kundschaft zu tun hat, sollte er wenigstens Deutsch können (Schweizerdeutsch nicht unbedingt, da bin ich jetzt grosszügig). Und wer nur Bahnhof versteht, soll im Lager arbeiten (obwohl man da ja deutsch lesen können müsste)
  • Der Laden war leer – so gibts nicht wirklich Umsatz
  • Subway verkauft auch in St.Gallen Sandwiches zu Zürich-Preisen und das bezahlt kein St.Gallern auf die Dauer. Entweder passt man die Preisstruktur an oder dann gebe ich dem Laden keine lange Überlebenschancen. Immerhin gibts im Umfeld von 10min laufen x Take Aways die gut 1/3 bis 1/2 günstiger sind.

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Also mich hat der Laden nicht wirklich überzeugt, zuerst wird man zwar ziemlich überrascht, dass der Laden so sauber ist (Ja, ich wiederhole das gerne immer wieder) aber nachdem ich die Mitarbeiter da kennen gelernt habe – glaube ich nicht dass diese Sauberkeit lange anhalten wird. Der Subway wird wohl bald auch ein normaler speckiger Laden werden wie überall. Da ist selbst der abgesifftese Kebabstand den ich kenne noch sauberer… Naja vielleicht ist alles nur halb so schlimm und ich bin einfach nicht die Zielgruppe dieses Ladens. Gibt ja sicher genügend Leute die den Laden gut finden werden (oder halt nicht)

Dann bin ich gespannt wie lange die St.Gallen bereit sind +15 CHF für so ein langes Sandwich zu bezahlen. Der Subway wäre hier in der Stadt nicht das erste Franchise-Unternehmen das hier scheitert – denke da an Burger King der aus der Stadt geflohen ist und auch andere…

Was möchte ich jetzt noch sagen?
Zum Schluss kann ich sagen, dass ich nicht mehr so schnell in diesen Laden gehen werde, da geh ich lieber 100m weiter zu meinem Kebabdealer dem ich seit bald 20 Jahre die Treue halte 🙂 Für mich ist der Subway also weiterhin nur ein Ort den ich in Zürich, Bern besuche – wenn ich in der fremden Stadt unterwegs bin und im Notfall (kurz vorm verhungern) stehe – das passiert also so 1x im Jahr und nicht mehr.

Ja das war ein wirkliches Testessen, aber ich habs überlebt und bin nun eine Erfahrung reicher…





One thought on “Mein Testessen im Subway St.Gallen

  1. hahah also abgseh vo all de rechtschriebfehler, isch din bricht eifoch nur de gröscht dreck hahah

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