Eine Gruppe von Mittellosen hat mit einer besonderen Aktion auf die Misere von Armen aufmerksam gemacht – und das grösste Rührei der Welt zubereitet. Das soeben eingetroffene Zertifikat belegt den Rekord.

Die Frauen und Männer von «Stutz ufwärts» – einer Selbsthilfegruppe für Arme – kochten am 17. Oktober 2009 anlässlich des Welttages zur Überwindung von Armut und Ausgrenzung in der Marktgasse in St.Gallen das übergrosse Gericht. 514 Kilogramm Ei-Masse verarbeiteten, portionierten und verkauften sie. Ziel der Aktion «arm – riich – chancengliich» war es, aufzuzeigen, dass mittellose Menschen nicht auch sozial schwach sein müssen. «Avenir social», Caritas St.Gallen und die Arbeitsstelle Diakonie der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen unterstützten die Mitglieder der Flawiler Selbsthilfegruppe bei ihrem Unterfangen. Ausrüstung und fachmännische Hilfe boten die Eier Hungerbühler AG und die Kuhn Rikon AG.

Nun ist die Postsendung mit dem Zertifikat aus London eingetroffen, das den Weltrekord der Selbsthilfegruppe bestätigt. Ein farbiges Logo und ein silbernes Siegel zieren das Papier, teilt die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons in einem Communiqué mit.
Rührei

Ich bin ja nicht immer Fan von solchen Linken-, Gutmenschigen-, Traumtänzeraktionen, aber diese Aktion war wirklich mal eine gute Sache. Ich verstehe zwar ebenfalls nicht, wie man mit Rührei auf die Misere der Armen aufmerksam machen kann, aber was solls. Zu dieser wirklich lustigen Aktion kann ich nur noch eines sagen und zwar mit den berühmten Worten der TVKöchin Annemarie Wildeisen auf TeleOstschweiz nämlich „I wünsch en Guete“





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