Wie die meisten meiner Leser sicherlich wissen, bin ich kein Fan des heutigen Journalismus, ja man kann sagen ich verabscheue ihn sogar. Für mich ist Journalismus wenn sich Reporter Zeit nehmen und durch gute Recherche eine gute Story entwerfen. Sowas kann nicht innert 20min geschehen sondern braucht Tage und vielleicht auch Wochen. Die Journalisten von heute aber können das nicht mehr, für sie gilt – Schnelligkeit vor Information und Wahrheit. Und heraus ist eben die Lügenpresse und der Drecksjournalismus gekommen. Wer nicht weiss wovon ich spreche, kann mal hier drauf klicken und sieht alles zum Thema Journalisten.

Oft sagt man mir, dass ich mich mal beruhigen sollte und aufhören sollte Journalistenbashing zu betreiben. Meistens will ich ja gar nicht Journalistenbashing betreiben und dann öffne ich eine der Medienseite und könnte kotzen (äxgüsi). Wie zum Beispiel heute.

Unter dem Titel Paradoxe Tierwelt – Sex lässt diese Maus aussterben hat ein Journalist des Blicks einen Artikel geschrieben.

Und zwar haben Forscher in Australien auf der Tasman-Halbinsel 2 neue Arten der Breitfuss-Beutelmaus entdeckt. Diese Tiere leben schon Millionen von Jahren auf der Insel und denen geht es gut. Jetzt ist es aber so, dass die männlichen Tiere nach dem Sex sterben. Sie müssen soviele Weibchen bespringen, dass sie dann durch den Stress tot umfallen.

Und dann kommt ein Journalist daher und schreibt:

„Die Forscher sind zunehmend besorgt, dass die Breitfuss-Beutelmäuse aufgrund des suizidalen Verhaltens der Männchen schon bald aussterben könnten. Schon jetzt halbiert sich ihre Population jährlich“

Also nochmal für meine Leser. Seit Millionen von Jahren gibts auf einer Insel eine Tierart, wo die Männchen nach dem Sex sterben. Da es im Tierreich halt nur Männchen und Weibchen gibt und nicht wie bei den Menschen 60 Geschlechter (siehe die 60 Geschlechter der Menschen). Das heisst also nur die Weibchen überleben und die noch nicht die geschlechtsreifen Männchen. Und da es zum Sex immer 2 braucht – ausser bei den Menschen da können es auch mehr sein, reduziert sich halt die Population entsprechend. Aber sie haben wohl Millionen von Jahren überlebt (Sie bekommen dafür wohl 10 Junge oder so), und werde es wohl weiterhin tun. Also alles kein Problem.

breitfuss-beutelmaus-artikel-blick(Artikellink)

Wie ihr hier sehen könnt, ich habe nichts übertrieben oder verfälscht. Dieser Artikel ist also ein gutes Beispiel für Drecksjournalismus und Lügenpresse. Wenn ich sowas lese, dann… ich habs ja oben schon gesagt was da für Reaktionen von mir kommen.

Fazit

Also ich bin ja dafür, dass man schreiben kann was man will im Netz aber es ist dringend notwendig, dass man die Drecksjournalisten die sowas schreiben öffentlich erfassen tut – am besten in einer öffentlichen Liste.

Solche Journalisten sollen nie wieder für eine Zeitung egal ob Print oder Digital arbeiten dürfen. Diese Drecksjournalisten sollen die WC Sprüche in öffentlichen Toiletten mit der Zahnbürste entfernen. Dann sind sie nämlich unter „ihres gleichen“…

Und genau wegen solchen Beispielen werde ich weiterhin munter Journalistenbashing betreiben, bis die Journalisten wieder anfangen wie Journalisten zu handeln und aufhören das Internet als persönliche Kotz-WC-Wand zu missbrauchen!

Oder findet ihr ich übertreibe hier?





One thought on “Ein geniales Beispiel aussergewöhnlichem Drecksjournalismus aka Lügenpresse

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