Wetten jetzt habt ihr euch gerade über diesen Titel gewundert? Ja dieser Artikel ist von mir, und zwar habe ich heute einen anderen Zeitungsartikel gesehen, der genauso reisserisch geschrieben wurde, wie mein Titel.

Dort stand nämlich:

Franken Schock kostet Arbeitsplätze

Wie ihr wisst, sind die Journalisten nicht wirklich meine Freunde. Seit der Aufhebung des Euro-Franken (Ende des Mindestkurses von 1,20 CHF), sind die Journalisten sauer auf die Nationalbank der Schweiz. Sie wurden damals am 9. Februar 2015 nämlich auf dem komplett falschen Fuss erwischt und sind jetzt immernoch im trötzeli Modus. Und so kommt es dass man fast täglich einen Artikel lesen kann, wie böse diese Aufhebung des Euro-Franken-Kurses doch ist. Mal wandern jetzt alle Ausländer aus der Schweiz aus, mal verhungern wir alle im Altersheim weil keine ausländischen Pfleger mehr hier sein werden und mal verlieren Millionen von Schweiz ihren Arbeitsplatz.

Genau so ein Artikel ist heute erschienen. Da hat man angeblich eine Umfrage bei Firmen gemacht – ok das glaub ich sogar noch. Und man hat sie gefragt, wieviele Stellen sie bereits abgebaut haben im Jahr 2015. Da hat man dann eine Zahl bekommen und schon konnte man eine lustige Verbindung zwischen dem Ende des Euro-Frankenkurses sowie der abgebauten Arbeitsplätze machen.

franken-schock-artikel (Orignalartikel St.Galler Tagblatt 24.4.2015)

Viele Menschen sind dank dem Franken-Schock bereits gestorben

So ein Titel kann ich auch machen. Und die Fakten sind ebenfalls korrekt. Laut Bundesamt für Statistik sind im Jahr 2013 ca 65’000 Menschen in der Schweiz gestorben. Das sind ca 5’400 Tote im Monat. Der EuroFranken wurde Anfang Februar 2015 abgeschafft und jetzt ist Ende April – das sind 3 Monate. Somit sind in der zwischenzeit ca 16’200 Menschen gestorben.

MÖRDER!

Also ist das wirklich ein Skandal diese Aufhebung des Euro-Mindeskurses !!

Wie ihr seht, ich kann das genauso wie diese Journalisten





4 thoughts on “Tausende Menschen dank dem Franken-Schock bereits gestorben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.